| Hauptstadt |
Maputo |
| Landessprachen |
Bantu-Sprachen, Portugiesisch |
| Fremdsprachen |
Englisch, teilweise Französisch |
| Facts/Figures |
807.751 qkm; 16,5 Mio. Einwohner |
| Telefonvorwahl |
+258 |
| Internat. Flughäfen |
Maputo International Airport, Beira |
| Währung |
1 Metical = 100 Centavos
(1000 MT = ca. 0,046 Euro, Interbankenkurs ohne Gebühren) |
| Einreisebestimmungen |
Visum erforderlich |
| Impfbestimmungen |
Gelbfieber für Reisende (auch Zwischenstop) aus Gelbfiebergebieten / Weitere Impfungen bzw. Prophylaxe entsprechend Infektionsrisiko zur Reisezeit empfohlen |
| Sicherheit |
Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes für Reisen nach Mozambique |
| Klima |
Sehr heiß, an der Küste tropisch-feuchtes Klima. Beste Reisezeit: April bis Oktober. Nördliche Küstenregion vom Monsun beeinflußt, südliche Küstenregion vom Südostpassat beeinflußt. Im Landesinneren gleichmäßig heiße Temperaturen. Trockenzeit: April - September. In der Regenzeit (Oktober - März) heiß mit starken Niederschlägen und hoher Luftfeuchtigkeit |
| Landschaft |
Mozambique ist ein sehr langgezogenes Land und hat eine 3.000 Kilometer lange Küste am Indischen Ozean, die das Land im Osten begrenzt. Überwiegend Flachland bis 200 Meter; das Hinterland im Norden, insbesondere am Malawi-See, ist bergig mit Höhen bis zu 2000 Metern. |
| Geschichte |
Vasco da Gama landete 1489 an der afrikanischen Küste, und bald folgten ihm portugiesische Siedler, die die sogenannten Zenj zerstörten, von Arabern regierte Stadtstaaten an der Küste Ostafrikas. Die Portugiesen mußten sich zwar aus großen Teilen des eroberten Gebietes zurückziehen, doch behielten sie die Macht über Mozambique und einige Küstenstädte. Der Sklavenhandel zerstörte schon bald die alten Strukturen des Landes. Allerdings lebten nur wenige hundert Europäer in Mozambique, und auch diese entsprachen nicht den portugiesischen Vorstellungen. Stark auf den Sklavenhandel konzentriert, wurden sie mehr zu Afrikanern als Europäern. Im 20. Jahrhundert verfehlte die portugiesische Kolonialpolitik immer mehr ihre Ziele. Der streng autokratischen Regierung gelang es nicht, die Afrikaner in die europäische Kultur zu assimilieren. 1964 begannen Guerrila-Revolten gegen die Machthaber, die bis 1974 anhielten. Ein Coup in Portugal beendete den Krieg. Am 25.6.1975 wurde Mozambique unabhängig, und Samora Machel von der Frelimo (Frente de Liberatacao de Mocambique) begann, einen marxistischen Staat aufzubauen. Schon bald entbrannte ein blutiger Bürgerkrieg mit den Gegnern des Regimes, der über 900.000 Tote und weitere 1,3 Mio. Flüchtlinge zur Folge hatte. Erst 1990 kam es zu Friedensgesprächen. 1994 wurden die ersten Mehrparteienwahlen abgehalten. |
| Highlights |
Die unberührte Küste Mozambiques mit ihren weißen Stränden ist ein Anziehungspunkt für alle Reisenden. Das klare, warme Wasser und das subtropische Klima laden zum Baden, Tauchen und Angeln ein. Zahlreiche Wracks vor der Küste können tauchend entdeckt werden. Außerdem können von August bis November Buckelwale beobachtet werden. |
| Wichtige Anschriften |
Botschaft der Republik Mosambik
Stromstraße 47, 10551 Berlin
Tel.: 030-39876500, Fax. 030-39876503
E-Mail: emoza@aol.com
Sprechzeit: Mo-Fr 09.30-12.30 Uhr |
|
|