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Krüger-Nationalpark: Deutsches Entwicklungsprojekt



Forscher von der Universität Witten/Herdecke sollen ein Projekt zum Wassermanagement im Krüger-Nationalpark koordinieren. Ein neues Vorhaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Die Linderung der zunehmenden Wasserknappheit ist eine der wichtigsten globalen Aufgaben des 21. Jahrhunderts. Insbesondere Schwellen- und Entwicklungsländer stehen vor einer Vielzahl von Herausforderungen, die sich mit steigendem globalen Wasserbedarf und einhergehenden Nutzungskonflikten, Verschlechterung des Zustandes der vorhandenen Wasserressourcen und den Folgen des Klimawandels verstärken.

Neues Projekt


Die Vereinten Nationen prognostizieren, dass bis 2050 über 40 Prozent der Weltbevölkerung in Gebieten mit ungenügender Wasserversorgung leben werden. Auch am Krüger-Nationalpark in Südafrika ist die ausreichende Wasserzufuhr für Menschen, Tiere und Pflanzen eine Herausforderung.
Um eine ausreichende Versorgung zu gewährleisten und zu optimieren, werden die Wissenschaftler vom Institut für Umwelttechnik und Management an der Universität Witten/Herdecke (IEEM) ein neues Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) federführend koordinieren.

Konkurrenz um Ressourcen


In der Region konkurrieren in einer als UNESCO Biosphärenreservat ausgewiesenen Region zahlreiche Nutzer wie Bergbau, Industrie, Landwirtschaft und Tourismus um die knappen Wasserressourcen.
Um die Nutzbarkeit sicherzustellen und weiter zu verbessern, wird der Forschungsverbund aus acht deutschen und sieben südafrikanischen Partnern ein computergestütztes Echtzeit-Wassermanagement-System zur Unterstützung von regionalen Entscheidungsträgern und zur Erhöhung der Steuerungskompetenz im Wassersektor entwickeln.
Die innovative Verknüpfung von Risikobewertung, neuen Technologien zur Echtzeitüberwachung der Wasserqualität und lösungsorientierter Softwaresysteme soll den Informationsfluss verbessern und eine vorausschauende Ressourcenbewirtschaftung ermöglichen.

Verbreitung über den Kontinent


Die dabei gewonnenen praktischen Erfahrungen sollen als Grundlage für eine spätere Übertragung des Konzeptes auf andere Regionen dienen.
"Bei allen Unterschieden der Kulturen, Staatsbürokratien und dem, was an Wasser und Geld vor Ort verfügbar ist: Knapp ist es überall in Afrika, und die Defizite sind dem Grund nach vielfach die gleichen", sagt Projektleiter Prof. Rudolph.
"Insoweit lassen sich innovative Lösungskonzepte vom Krüger-Park auf Südafrika und von da aus über den ganzen Kontinent verbreiten, wenn sie sich - jeweils angepasst auf die örtlichen Verhältnisse - als praxistauglich und vorteilhaft erweisen".
Als früherer Klärwerker für die Textilindustrie muss Rudolph wissen, worauf es ankommt bei der Umsetzung wissenschaftlicher Ergebnisse.
Das Wittener Verbundprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund 2,6 Millionen Euro gefördert.


INFORMATIONEN
Institut für Umwelttechnik und Management an der Universität Witten/Herdecke, Tel. 02302/914010, www.uni-wh-ieem.de



 

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