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 © Brian Otieno
© Brian Otieno

Südafrika: Goethe-Medaille 2020



Das Goethe-Institut ehrte drei Preisträger für ihre künstlerischen Arbeiten und ihr zivilgesellschaftliches Engagement mit der Goethe-Medaille 2020. Neben Autor Ian McEwan wurde die Südafrikanerin Zukiswa Wanner ausgezeichnet.

Wenn Gesellschaften scheinbar zum Stillstand gekommen sind, ist der internationale kulturelle Dialog wichtiger denn je, so Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts anlässlich der Verleihung.
„Derzeit beobachten wir umfassende Einschränkungen des freien Austauschs von Ideen und Informationen sowie die Errichtung neuer mentaler Mauern“, sagte Lehmann. „Kritische und einfallsreiche Stimmen der Kunst können uns davon befreien, denn sie unterliegen keinen Hierarchien und äußeren Einschränkungen. Kunst muss frei sein!“

Vorbild einer Generation


Zukiswa Wanner setzt sich ein für die Stimmen der Schriftstellerinnen in Afrika und leistet kulturelle Vernetzungsarbeit zwischen Afrika und Europa, die sie zum Vorbild einer ganzen Generation in ihrem Land werden lässt.
Laudatorin Zoë Beck führte aus: „Zukiswa Wanner sorgt mit dafür, dass Geschichten eines ganzen Kontinents gehört werden. Sie trägt sie in die Welt, über die Grenzen. Sie befördert, dass der literarische Kanon der westlichen Schulen und Universitäten nicht mehr nur vorwiegend weiß und männlich ist. Und sie stärkt das Bewusstsein dafür, dass auch Sprache ein Privileg ist.
Über tausend Sprachen des Kontinents haben literarisch zu wenig Bedeutung. Geschichten werden nicht gehört, wenn sie nicht übersetzt sind, sowohl aus den Sprachen als auch in diese Sprachen.“

Mehr Anerkennung für Frauen


Zukiswa Wanner erwiderte: „In einer Welt, in der die Arbeit von Frauen und insbesondere die Arbeit von schwarzen Frauen in den Künsten nicht selten ignoriert wird, fühle ich mich außerordentlich geehrt, diese Anerkennung der Goethe-Medaille erhalten zu haben.
Es ist eine Auszeichnung nicht nur für mich, sondern für jeden von uns auf den sieben Kontinenten – für diejenigen, die vor mir und auch in meinem Leben die Brücken gebaut haben, die ich beschreite, sowie für diejenigen, die noch folgen werden. Ihre Arbeit. Ihr Narrativ. Sie sind wichtig.“

Verleihung seit 1955


Die Goethe-Medaille wurde 1954 vom Vorstand des Goethe-Instituts gestiftet und 1975 von der Bundesrepublik Deutschland als offizielles Ehrenzeichen anerkannt.
Seit der ersten Verleihung 1955 sind insgesamt 354 Persönlichkeiten aus 67 Ländern geehrt worden, darunter Daniel Barenboim, Pierre Bourdieu, David Cornwell alias John le Carré, Sir Ernst Gombrich, Lars Gustafsson, Ágnes Heller, Petros Markaris, Sir Karl Raimund Popper, Jorge Semprún, Robert Wilson, Neil MacGregor, Helen Wolff, Juri Andruchowytsch oder Irina Scherbakowa.


INFORMATIONEN
Der Festakt zur Goethe-Medaille 2020 ist verfügbar auf der Website des Goethe-Instituts unter youtube/goetheinstitut.
Informationen zur Goethe-Medaille und eine Übersicht der bisherigen Preisträger*innen unter: www.goethe.de/goethe-medaille



© Text: Goethe-Institut
 
 

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