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 © Andy Bitterer
© Andy Bitterer

Trends für den Afrika-Tourismus 2021



Experten sind sich einig, dass die Pandemie unsere Art des Reisens nachhaltig verändern wird. Auf Afrika spezialisierte Veranstalter sehen in der neuen Sehnsucht nach Weite und Kontakt zu wenigen Menschen eine große Chance für den Tourismus in Afrika. Was sind die neuen Trends?

Deutschland zählt zu den wichtigsten drei Märkten für Reisen nach Afrika auch in diesen schwierigen Zeiten. Besonders nachgefragt im Januar waren Kenia, Südafrika und Tansania laut der January Snapshot-Studie der African Travel & Tourism Association, die die Marktsituation in verschiedenen afrikanischen Ländern unter lokalen Reiseveranstaltern, Hotels und Lodges sowie Incoming-Agenturen monatlich abfragt.
Touristische Leistungen werden post-COVID neue Anforderungen hinsichtlich Hygiene, Gesundheit und Sicherheit erfüllen und den veränderten Erwartungen und Ansprüchen der Reisenden gerecht werden müssen.
Trends und Bedürfnisse für den Tourismus auf diesem Kontinent, die auf Afrika spezialisierte Reiseveranstalter aus der aktuellen Buchungslage ableiten können, sind unter anderem Slow Travel, ein stärkerer Fokus auf Nachhaltigkeit und das Ende der Saisonalität.

Dauerhaft nachhaltiger


Der Ruf nach mehr Nachhaltigkeit im Tourismus war auch vor der Pandemie bereits laut. Doch COVID-19 hat gezeigt, dass die neuen Anforderungen an Hygiene, Gesundheit und Sicherheit eng an Nachhaltigkeit, Umweltfreundlichkeit und soziale Verantwortung gekoppelt sind.
Gerade in Afrika wurde in der Krise deutlich, wie eng Tourismus, Natur- und Tierschutz miteinander verbunden sind und dass letztere finanziell nur gesichert sind, wenn internationale Besucher kommen.
„Ich wünsche mir, dass durch die Krise noch mehr Menschen die enorme Bedeutung einer nachhaltigen Zukunft realisiert haben und dass diese Entwicklung langfristig gelebt wird“, sagt Michael Merbeck von Abendsonne Afrika. „Jeder Safari-Veranstalter in Afrika sollte sich zu verantwortungsvollen und ethischen Tourismuspraktiken verpflichten. Wir müssen uns alle gemeinsam, hier und vor Ort, um die lokalen Gemeinden kümmern, Wildnisgebiete und Tiere schützen. Nachhaltigkeit muss in Zukunft ein echtes Unterscheidungsmerkmal auf dem Markt darstellen“, sagt Merbeck weiter. Der Tourismus spielt in Afrika eine wichtige Rolle beim Schutz bedrohter Wildtiere, weil er Wilderer abhält und dringend benötigte Finanzmittel für lokale Naturschutzprojekte bereitstellt.

Slow-Travel


Weniger ist mehr – dieser Trend verstärkt sich bei den aktuellen Buchungen des Afrika-Spezialisten Bush Legends. 2021 gilt es, nicht mehr so viele Orte wie möglich mit einer Reise zu erkunden.
„Vielmehr beobachten wir, dass Kunden sich auf wenige ausgesuchte Stationen konzentrieren und tiefer in diese eintauchen, mehr Nächte an einem Ort verbringen, um diesen in all seinen Facetten zu erfahren“, sagt Geschäftsführerin Ellen Spielberger.
„Das gibt Urlaubern Zeit, ihr Reiseziel und die Annehmlichkeiten der Lodges bewusst wahrzunehmen, mehr über die Tierwelt, die lokalen Gemeinden und die Kulturen zu erfahren und auf Wunsch auch Einblicke in das Engagement der Lodges zu bekommen.“

Undertourism und das Ende der Saisonalität


Schon vor COVID-19 gab es einen Trend zum Undertourism: die Sehnsucht nach Orten fernab der vielbetretenen Touristenpfade, ausgelöst durch überlaufene Urlaubsorte und begehrte Instagram-Spots.
Post COVID-19 erfährt Undertourism eine völlig neue Bedeutung. „Distanz wahren und Abstand halten zu anderen Menschen wird diesen Reisetrend verstärken. Doch wo, wenn nicht in Afrika, lässt sich dieses Verlangen bestmöglich stillen: Die Weite des Kontinents und Unterkünfte umgeben von üppiger Natur garantieren Reisenden Abstand und erfüllen den Wunsch nach Privatsphäre und authentischen Erlebnissen“, sagt Judith Nagel, Trade-Unit-Leitung Afrika bei KPRN Network.
„Auch wird das Bedürfnis nach Distanz zu mehr Reisen in der Nebensaison führen, in der man sonst überlaufene Plätze ganz für sich erkunden kann. Wir glauben fest daran, dass der Luxus der Weite und die Möglichkeit, unberührte Wildnisgebiete in relativer Abgeschiedenheit zu erkunden, eine Safari in Afrika zu einer der attraktivsten Reisearten in dieser Zeit machen wird", meint Nagel.

Heilkraft der Natur


Für Caspar Venter von Venter Tours ist Afrika vor allem eins: Balsam für die Seele. „Ich sage ‚Nahrung für die Seele‘, denn ein Besuch Afrikas ist bereichernd und aufbauend. Nach all den Einschränkungen und der Negativität, die COVID-19 mit sich gebracht hat, bieten die großen Weiten, menschenleeren Landschaften und die Anmut der afrikanischen Tierwelt eine sehr notwendige Pause.“
„Die Zeit unter der afrikanischen Sonne zu verbringen, die Weite zu genießen und die frische, saubere Luft einzuatmen, ist eine solche Stärkung für den Geist. Für diejenigen von uns, die dem europäischen Winter entfliehen können und sich in der freien Natur bewegen, ist es eine Chance, Energie und mentale Stärke für die immerwährenden Einschränkungen und Vorschriften zurück in Europa zu gewinnen“, sagt Venter.

Remote-Office unter Palmen


„Wem nach elf Monaten Homeoffice schließlich die Decke auf den Kopf fällt, der kann seinen Arbeitsplatz an den Strand, in die Lodge oder den afrikanischen Busch verlegen. Mit Blick auf den Indischen Ozean in Tansania oder auf eine Herde vorbeiziehender Elefanten in Namibia lassen sich Arbeit und Entdeckergeist ideal miteinander verbinden“, sagt Jörg Ehrlich von Diamir. „Denn wessen Kreativität steigt nicht beim Meeresrauschen unter schattigen Palmen oder Meerblick und exotischer (Tier-)Geräuschkulisse?“


INFORMATIONEN
www.voice4africa.de



© Text: Voice 4 Africa
 
 

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