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 © Christian Heeb
© Christian Heeb

Namibia zieht Bilanz



Das Interesse am Reiseland Namibia ist ungebrochen: Fast 1,5 Millionen Touristen reisten im Jahr 2017 nach Namibia, ein Zuwachs von gut zwei Prozent. Deutschland bleibt mit 123.022 touristischen Besuchern der wichtigste Markt außerhalb Afrikas.

Hon. Pohamba Shifeta, Minister of Environment and Tourism, veröffentlichte die Besucherbilanz aus dem Jahr 2017. Demnach reisten 1.608.018 internationale Besucher nach Namibia (plus 2,2 Prozent).
Die größte Gruppe bildeten mit 93,2 Prozent (1.499.442 Personen) die Touristen. Zu den „Top 10“-Märkten 2017 gehörten Angola, Südafrika, Sambia, Deutschland, Simbabwe, Botswana, Großbritannien, Frankreich, die USA und die Schweiz.

Zuwächse in Europa


Die Ankünfte aus Deutschland erreichten erneut ein sehr hohes Niveau. Nach dem Rekordplus im Jahr 2016 wuchs die Zahl deutscher Touristen 2017 auf 123.022 (plus 0,7 Prozent).
Aus Österreich und der Schweiz verzeichnete Namibia ebenfalls deutliche Zuwächse. Die Alpenländer legten jeweils mit einem satten Plus von 31,2 (Österreich) bzw. 14,5 Prozent (Schweiz) zu.
Zweitstärkster europäischer Markt nach Deutschland bleibt das Vereinigte Königreich, dicht gefolgt von Frankreich, für das mit einem Plus von 35,2 Prozent das größte Wachstum aus Europa registriert wurde.

Beliebteste Reisezeit


Die meisten Touristen reisten im Juli 2017 nach Namibia. Bei europäischen Touristen waren besonders Reisen zwischen Juli und Oktober 2017 beliebt.
Allerdings konnten auch die zuvor weniger frequentierten Monate gestärkt werden; ein Ergebnis der Anstrengungen des Namibia Tourism Board und seiner Partner, die „Green Season“ proaktiv zu vermarkten.
Über alle Märkte hinweg betrug die durchschnittliche Aufenthaltsdauer 19 Tage. Deutsche Touristen blieben im Durchschnitt 20 Tage im Land, Touristen aus der Schweiz 17 Tage und österreichische Touristen sogar 21 Tage.

Günstige Inlandsflüge


„Wir freuen uns, dass Namibia auch 2017 ein positives Wachstum verzeichnen konnte“, sagt Digu //Naobeb, CEO des Namibia Tourism Board. „Durch strategische Marketing- und PR-Arbeit konnte Namibia das hohe Niveau von 2016 nicht nur halten, sondern sogar ausbauen.“ „In Zukunft wollen wir internationale Besucher noch mehr für die weniger bekannten Regionen des Landes begeistern, um die gut gebuchten Hauptrouten zu entlasten“, ergänzt //Naobeb.
„Ziel ist es, den Boutique-Charakter des Landes zu bewahren und die natürlichen Ressourcen zu schützen. Dafür haben wir in Kooperation mit der Fluggesellschaft Air Namibia bereits die ‚Air Namibia Travel Passes‘ entwickelt, mit denen internationale Flüge Richtung Windhoek zu günstigen Konditionen mit einem Inlandsflug verbunden werden können.“


INFORMATIONEN
www.namibia-tourism.com



 
 

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