© Dreamtime sa/Stefanie Anderegg
Angola: Neues Biosphärenreservat
Die UNESCO hat den Quiçama-Nationalpark in Angola in das weltweite Netz der Biosphärenreservate aufgenommen – als erstes Schutzgebiet dieser Art im Land. Das Herzstück bildet der Quiçama-Nationalpark mit einer Fläche von fast 10.000 Quadratkilometern.
Das neue Biosphärenreservat erstreckt sich entlang der Atlantikküste über mehr 33.000 Quadratkilometer in den Provinzen Luanda, Icolo e Bengo und Cuanza-Sul.
Die Landschaft umfasst Savannen, Mangroven, Flussmündungen, Lagunen und Küstenklippen und bietet Lebensraum für Seekühe, Elefanten, Flusspferde, Meeresschildkröten, über 200 Vogelarten sowie endemische Reptilien.
Besonders eindrucksvoll ist die seltene, rosa blühende Pflanze Tessmannia camoneana, die ausschließlich in Angola vorkommt und als Symbol des genetischen Erbes des Landes gilt.
Die Auszeichnung eröffnet neue Möglichkeiten für internationale Forschungskooperationen, Wissensaustausch und Fördermittel für Nachhaltigkeitsprojekte. Das Gebiet soll künftig als „lebendes Labor“ für Biodiversitätsschutz und gemeinschaftsorientierte Entwicklungsmodelle dienen.
Für die lokalen Gemeinschaften in Quiçama ist das Gebiet seit Generationen Lebensgrundlage. Viehzucht, Landwirtschaft und Fischerei prägen die Kultur, die laut Angola Tourism auf einem respektvollen Umgang mit der Natur beruht.
Quiçama zieht bereits jetzt Besucher an: Naturerlebnisse im Nationalpark, Pilgerreisen nach Muxima sowie Strandziele wie Cabo Ledo und Sangano machen die Region zu einem spannenden Reiseziel.
INFORMATIONEN
www.angolatourism.com
Das neue Biosphärenreservat erstreckt sich entlang der Atlantikküste über mehr 33.000 Quadratkilometer in den Provinzen Luanda, Icolo e Bengo und Cuanza-Sul.
Die Landschaft umfasst Savannen, Mangroven, Flussmündungen, Lagunen und Küstenklippen und bietet Lebensraum für Seekühe, Elefanten, Flusspferde, Meeresschildkröten, über 200 Vogelarten sowie endemische Reptilien.
Besonders eindrucksvoll ist die seltene, rosa blühende Pflanze Tessmannia camoneana, die ausschließlich in Angola vorkommt und als Symbol des genetischen Erbes des Landes gilt.
Lebendes Labor
Die Auszeichnung eröffnet neue Möglichkeiten für internationale Forschungskooperationen, Wissensaustausch und Fördermittel für Nachhaltigkeitsprojekte. Das Gebiet soll künftig als „lebendes Labor“ für Biodiversitätsschutz und gemeinschaftsorientierte Entwicklungsmodelle dienen.
Für die lokalen Gemeinschaften in Quiçama ist das Gebiet seit Generationen Lebensgrundlage. Viehzucht, Landwirtschaft und Fischerei prägen die Kultur, die laut Angola Tourism auf einem respektvollen Umgang mit der Natur beruht.
Quiçama zieht bereits jetzt Besucher an: Naturerlebnisse im Nationalpark, Pilgerreisen nach Muxima sowie Strandziele wie Cabo Ledo und Sangano machen die Region zu einem spannenden Reiseziel.
INFORMATIONEN
www.angolatourism.com
© Text: Kleber Group










