© Hu Chen/Unsplash
Angola: Neuer Lebensraum für Elefanten
Im südlichen Afrika wird der Lebensraum für Elefanten zunehmend knapp. Der Luengue-Luiana-Nationalpark könnte künftig eine wichtige Rolle für ihren Schutz spielen. Das Gebiet liegt im Zentrum der Kavango-Zambezi-Region (KAZA), der größten grenzüberschreitenden Naturlandschaft der Welt mit rund 228.000 Elefanten.
Während sich etwa 95 Prozent der Tiere auf Botswana, Namibia und Simbabwe konzentrieren, bieten Angola und Sambia bislang nur wenig genutzte Flächen. Hier setzt ein neues Vorhaben an: Die angolanische Regierung und die Peace Parks Foundation wollen den 22.732 Quadratkilometer großen Luengue-Luiana-Park gemeinsam entwickeln und als ökologischen Knotenpunkt stärken.
Ziel ist es, neue Wanderkorridore zu schaffen, Konflikte zwischen Mensch und Tier zu reduzieren und gleichzeitig wirtschaftliche Perspektiven für die lokale Bevölkerung zu eröffnen. Südost-Angola zählt bislang zu den am wenigsten entwickelten Regionen des Landes und ist noch immer von den Folgen des Bürgerkriegs geprägt.
Die Wiederherstellung der Natur gilt als realistisch: Viele Tierarten sind noch vorhanden und mit gezielten Investitionen könnten Ökosysteme vergleichsweise schnell regeneriert werden. Gleichzeitig bietet nachhaltiger Tourismus neue Einkommensquellen – ein Modell, das in Botswana bereits erfolgreich ist.
Die Entwicklung von Luengue-Luiana steht damit nicht nur für Naturschutz, sondern auch für einen symbolischen Wandel: von einer vom Krieg gezeichneten Region hin zu einem Raum für Biodiversität, wirtschaftliche Entwicklung und Frieden.
INFORMATIONEN
Angola Tourism, https://angolatourism.com
Während sich etwa 95 Prozent der Tiere auf Botswana, Namibia und Simbabwe konzentrieren, bieten Angola und Sambia bislang nur wenig genutzte Flächen. Hier setzt ein neues Vorhaben an: Die angolanische Regierung und die Peace Parks Foundation wollen den 22.732 Quadratkilometer großen Luengue-Luiana-Park gemeinsam entwickeln und als ökologischen Knotenpunkt stärken.
Ziel ist es, neue Wanderkorridore zu schaffen, Konflikte zwischen Mensch und Tier zu reduzieren und gleichzeitig wirtschaftliche Perspektiven für die lokale Bevölkerung zu eröffnen. Südost-Angola zählt bislang zu den am wenigsten entwickelten Regionen des Landes und ist noch immer von den Folgen des Bürgerkriegs geprägt.
Neue Einkommensquellen
Die Wiederherstellung der Natur gilt als realistisch: Viele Tierarten sind noch vorhanden und mit gezielten Investitionen könnten Ökosysteme vergleichsweise schnell regeneriert werden. Gleichzeitig bietet nachhaltiger Tourismus neue Einkommensquellen – ein Modell, das in Botswana bereits erfolgreich ist.
Die Entwicklung von Luengue-Luiana steht damit nicht nur für Naturschutz, sondern auch für einen symbolischen Wandel: von einer vom Krieg gezeichneten Region hin zu einem Raum für Biodiversität, wirtschaftliche Entwicklung und Frieden.
INFORMATIONEN
Angola Tourism, https://angolatourism.com
© Text: Kleber Group










