© Zambia Tourism
Grenzenloses Reisen in Afrika
Landschaften, Wildtierpfade und kulturelle Gemeinsamkeiten machen nicht an menschengemachten Grenzen halt. Grenzüberschreitende Reisen ermöglichen es, mehrere Nationen auf einer Reise zu entdecken, aufstrebende Destinationen zu stärken und gleichzeitig Natur und Ökosysteme zu schützen. Drei Beispiele
Die Victoriafälle an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia bescheren nicht nur einen spektakulären Anblick, sondern laden auch zu zahlreichen Outdooraktivitäten ein. Beide Länder bieten Erlebnisse wie White Water Rafting, Helikopterflüge oder Bootstouren bei Sonnenuntergang.
Aber es gibt auch Unterschiede: Die simbabwische Seite beeindruckt vor allem durch weite Panoramablicke auf den Hauptwasserfall, während die sambische Seite besonders intensive Begegnungen mit dem Wasser ermöglicht. So kann man im Devil’s Pool am Rand des Wasserfalls schwimmen oder über einen steilen Pfad zum Aussichtspunkt Boiling Point am Fuße der Fälle hinabsteigen.
Ein besonderes Erlebnis ist der Spaziergang über die Victoria Falls Bridge, die beide Länder verbindet. Hier können Besucher zwischen Simbabwe und Sambia wandern, die atemberaubende Batoka Schlucht überqueren, einen Bungee Jump wagen und die länderübergreifende Dimension des Naturwunders erleben.
Ein weiterer Pluspunkt: Das „KAZA Univisa“ ermöglicht die wechselseitige Einreise zwischen Simbabwe und Sambia an den Victoriafällen, sodass Besucher die Attraktionen beider Länder einfach kombinieren können.
Das Safari-Highlight: Great Limpopo Transfrontier Park
Der Great Limpopo Transfrontier Park vereint gleich drei der bedeutendsten Nationalparks im südlichen Afrika zu einem gemeinsamen, grenzüberschreitenden Schutzgebiet: den beliebten Krüger-Nationalpark in Südafrika, den Limpopo-Nationalpark in Mosambik und den Gonarezhou-Nationalpark in Simbabwe. Auf einer Fläche in etwa so groß wie die Niederlande ermöglicht der Park Wildtieren, sich frei über Landesgrenzen hinweg zu bewegen und fördert die Vernetzung ganzer Ökosysteme.
Während der Krüger als Flaggschiff des Safari-Tourismus bekannt ist, profitieren vor allem die angrenzenden, weniger erschlossenen Regionen in Mosambik und Simbabwe vom gemeinsamen Schutz- und Tourismuskonzept.
Durch neue Lodges, nachhaltige Safari-Angebote und verbesserte Infrastruktur entstehen dort Einkommensmöglichkeiten für lokale Gemeinschaften, die bisher kaum vom Tourismus profitiert haben. So trägt der Park nicht nur zum Erhalt der Artenvielfalt, sondern auch zur regionalen Entwicklung und lokalen Teilhabe bei.
Unterstützt wird dies durch eine neue, rein touristische Grenzquerung, die einen direkten Übergang zwischen dem Krüger-Park und dem Gonarezhou ermöglicht. Das saisonale Pilotprojekt (Mai–November) richtet sich an vorab gebuchte 4x4-Fahrzeuge und stärkt den naturverträglichen Wildtiertourismus, besonders in noch unbekannten Gegenden.
Der Newcomer: Iona-Skeleton Coast
Die Namib erstreckt sich entlang der Küste von Angola bis nach Namibia und bildet eine beeindruckende Wüstenlandschaft. Auf beiden Seiten der Grenze verbinden sich mehrere Nationalparks, Schutzgebiete und touristische Konzessionsflächen zur Iona-Skeleton Coast Transfrontier Conservation Area, die insgesamt 50.000 Quadratkilometer umfasst.
Auf angolanischer Seite liegt der Iona-Nationalpark in der Provinz Namibe als ältester und größter Nationalpark des Landes. Der angolanische Teil der Küstenwüste ist noch wenig besucht und bietet Reisenden Landschaften, in denen die roten Dünen der Wüste auf die steinigen Weiten des angolanischen Hochlands treffen.
Abseits der etablierten Touristenrouten im südlichen Teil der Namib bietet sich hier eine einzigartige Gelegenheit, die Wüstenlandschaft, seltene Tierarten und die faszinierende Natur dieses abgelegenen Gebiets nahezu exklusiv zu erleben.
Vor Ort können Besucher Wüsten-Safaris, Fototouren und Wanderungen unternehmen und mit den halbnomadischen Ethnien der Muhimba, Mucubal, and Mucahona in Kontakt treten, die ihre Traditionen, Handwerkskunst und Lebensweise in gemeindebasierten Tourismusprojekten teilen.
Der Klassiker: Victoriafälle (Simbabwe/Sambia)
Die Victoriafälle an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia bescheren nicht nur einen spektakulären Anblick, sondern laden auch zu zahlreichen Outdooraktivitäten ein. Beide Länder bieten Erlebnisse wie White Water Rafting, Helikopterflüge oder Bootstouren bei Sonnenuntergang.
Aber es gibt auch Unterschiede: Die simbabwische Seite beeindruckt vor allem durch weite Panoramablicke auf den Hauptwasserfall, während die sambische Seite besonders intensive Begegnungen mit dem Wasser ermöglicht. So kann man im Devil’s Pool am Rand des Wasserfalls schwimmen oder über einen steilen Pfad zum Aussichtspunkt Boiling Point am Fuße der Fälle hinabsteigen.
Ein besonderes Erlebnis ist der Spaziergang über die Victoria Falls Bridge, die beide Länder verbindet. Hier können Besucher zwischen Simbabwe und Sambia wandern, die atemberaubende Batoka Schlucht überqueren, einen Bungee Jump wagen und die länderübergreifende Dimension des Naturwunders erleben.
Ein weiterer Pluspunkt: Das „KAZA Univisa“ ermöglicht die wechselseitige Einreise zwischen Simbabwe und Sambia an den Victoriafällen, sodass Besucher die Attraktionen beider Länder einfach kombinieren können.
Das Safari-Highlight: Great Limpopo Transfrontier Park
(Mosambik/Südafrika/Simbabwe)
Der Great Limpopo Transfrontier Park vereint gleich drei der bedeutendsten Nationalparks im südlichen Afrika zu einem gemeinsamen, grenzüberschreitenden Schutzgebiet: den beliebten Krüger-Nationalpark in Südafrika, den Limpopo-Nationalpark in Mosambik und den Gonarezhou-Nationalpark in Simbabwe. Auf einer Fläche in etwa so groß wie die Niederlande ermöglicht der Park Wildtieren, sich frei über Landesgrenzen hinweg zu bewegen und fördert die Vernetzung ganzer Ökosysteme.
Während der Krüger als Flaggschiff des Safari-Tourismus bekannt ist, profitieren vor allem die angrenzenden, weniger erschlossenen Regionen in Mosambik und Simbabwe vom gemeinsamen Schutz- und Tourismuskonzept.
Durch neue Lodges, nachhaltige Safari-Angebote und verbesserte Infrastruktur entstehen dort Einkommensmöglichkeiten für lokale Gemeinschaften, die bisher kaum vom Tourismus profitiert haben. So trägt der Park nicht nur zum Erhalt der Artenvielfalt, sondern auch zur regionalen Entwicklung und lokalen Teilhabe bei.
Unterstützt wird dies durch eine neue, rein touristische Grenzquerung, die einen direkten Übergang zwischen dem Krüger-Park und dem Gonarezhou ermöglicht. Das saisonale Pilotprojekt (Mai–November) richtet sich an vorab gebuchte 4x4-Fahrzeuge und stärkt den naturverträglichen Wildtiertourismus, besonders in noch unbekannten Gegenden.
Der Newcomer: Iona-Skeleton Coast
Transfrontier Conservation Area
(Angola/Namibia)
Die Namib erstreckt sich entlang der Küste von Angola bis nach Namibia und bildet eine beeindruckende Wüstenlandschaft. Auf beiden Seiten der Grenze verbinden sich mehrere Nationalparks, Schutzgebiete und touristische Konzessionsflächen zur Iona-Skeleton Coast Transfrontier Conservation Area, die insgesamt 50.000 Quadratkilometer umfasst.
Auf angolanischer Seite liegt der Iona-Nationalpark in der Provinz Namibe als ältester und größter Nationalpark des Landes. Der angolanische Teil der Küstenwüste ist noch wenig besucht und bietet Reisenden Landschaften, in denen die roten Dünen der Wüste auf die steinigen Weiten des angolanischen Hochlands treffen.
Abseits der etablierten Touristenrouten im südlichen Teil der Namib bietet sich hier eine einzigartige Gelegenheit, die Wüstenlandschaft, seltene Tierarten und die faszinierende Natur dieses abgelegenen Gebiets nahezu exklusiv zu erleben.
Vor Ort können Besucher Wüsten-Safaris, Fototouren und Wanderungen unternehmen und mit den halbnomadischen Ethnien der Muhimba, Mucubal, and Mucahona in Kontakt treten, die ihre Traditionen, Handwerkskunst und Lebensweise in gemeindebasierten Tourismusprojekten teilen.
© Text: Voice 4 Africa










