© Eduard und Verena Clement
Leserbericht: Panne im Okavango-Delta
Das SÜD-AFRIKA Magazin erhält viele Fotos, Briefe und Geheimtipps seiner Leserinnen und Leser. Wir teilen dieses Feedback und die wertvollen Informationen auch im Newsletter. Eduard und Verena Clement aus der Schweiz berichten von ihrer sechswöchigen Reise durch das südliche Afrika.
Anfang Juni 2025 waren wir zu fünft in Namibia, Simbabwe und Botswana unterwegs. In Botswana hatten wir bei unserem Freund und Guide „Lets“ von Exploring Botswana Tours & Safaris eine mehrtägige Tour ins Okavango-Delta gebucht.
Ab Maun ging es im Safari-Auto mit allem Nötigen für mehrere Tage ins Delta. Da wir bereits 2022 während der Pandemie mit Lets auf einer abgelegenen Insel im oberen Teil des Okavango-Deltas eine Woche verbracht hatten, wussten wir ungefähr, was uns dieses Mal erwarten würde.
Nach rund anderthalb Stunden Fahrt hatten wir eine größere Autopanne. Nichts ging mehr, mitten im Nirgendwo. Doch die beiden Begleiter und Lets nahmen die Sache mit Ruhe und kamen dem Problem auf die Spur. Die Kardanwelle hatte sich von der Hinterachse gelöst. Wir machten lange Gesichter und fragten uns, was jetzt wohl kommen würde. Doch schnell lagen zwei Männer mit Werkzeug unter dem Geländefahrzeug, demontierten drei von sechs Schrauben der vorderen Verbindung vom Getriebe zur Gelenkwelle und setzten sie hinten ein, um die Verbindung zur Achse wieder herzustellen. Dann ging die Fahrt weiter. Übrigens wurden am folgenden Tag die fehlenden Ersatzteile gebracht und das Auto fachmännisch repariert. Aus unserer europäischen Sicht eine hervorragende Leistung im tiefen Busch.
In den folgenden Tagen erlebten wir eine einzigartige Zeit mit vielen überraschenden Tiersichtungen von Elefanten, Hippos, Krokodilen, Löwenfamilien, Vögeln aller Art und an einem Abend sogar den Besuch eines herzigen Bushbabys. Unsere Unterkunft bestand aus komfortablen Zweierzelten und die Mahlzeiten wurden vor Ort auf einem offenen Feuer gezaubert, einfach große Klasse.
Unterwegs auf Safari waren wir im Geländefahrzeug, aber auch im Mokoro. Bei solch einer Einbaumfahrt kreuzte ein riesiger Elefantenbulle das Gewässer wenige Meter vor unserem winzigen Boot, das jagte uns das Adrenalin gewaltig in die Höhe.
Wir sind seit 26 Jahren immer wieder im südlichen Afrika unterwegs. Auch nach rund 27 Reisen sind wir immer noch sehr begeistert von den Ländern und Menschen im südlichen Afrika. Schade nur, dass wir das SÜD-AFRIKA Magazin erst seit ein paar Jahren kennen. Das ist eine super Zeitschrift, die uns jedes Mal wieder hellauf begeistert. Bravo, macht weiter so!
Anfang Juni 2025 waren wir zu fünft in Namibia, Simbabwe und Botswana unterwegs. In Botswana hatten wir bei unserem Freund und Guide „Lets“ von Exploring Botswana Tours & Safaris eine mehrtägige Tour ins Okavango-Delta gebucht.
Ab Maun ging es im Safari-Auto mit allem Nötigen für mehrere Tage ins Delta. Da wir bereits 2022 während der Pandemie mit Lets auf einer abgelegenen Insel im oberen Teil des Okavango-Deltas eine Woche verbracht hatten, wussten wir ungefähr, was uns dieses Mal erwarten würde.
Tatkräftige Improvisation
Nach rund anderthalb Stunden Fahrt hatten wir eine größere Autopanne. Nichts ging mehr, mitten im Nirgendwo. Doch die beiden Begleiter und Lets nahmen die Sache mit Ruhe und kamen dem Problem auf die Spur. Die Kardanwelle hatte sich von der Hinterachse gelöst. Wir machten lange Gesichter und fragten uns, was jetzt wohl kommen würde. Doch schnell lagen zwei Männer mit Werkzeug unter dem Geländefahrzeug, demontierten drei von sechs Schrauben der vorderen Verbindung vom Getriebe zur Gelenkwelle und setzten sie hinten ein, um die Verbindung zur Achse wieder herzustellen. Dann ging die Fahrt weiter. Übrigens wurden am folgenden Tag die fehlenden Ersatzteile gebracht und das Auto fachmännisch repariert. Aus unserer europäischen Sicht eine hervorragende Leistung im tiefen Busch.
Bulle vor dem Einbaum
In den folgenden Tagen erlebten wir eine einzigartige Zeit mit vielen überraschenden Tiersichtungen von Elefanten, Hippos, Krokodilen, Löwenfamilien, Vögeln aller Art und an einem Abend sogar den Besuch eines herzigen Bushbabys. Unsere Unterkunft bestand aus komfortablen Zweierzelten und die Mahlzeiten wurden vor Ort auf einem offenen Feuer gezaubert, einfach große Klasse.
Unterwegs auf Safari waren wir im Geländefahrzeug, aber auch im Mokoro. Bei solch einer Einbaumfahrt kreuzte ein riesiger Elefantenbulle das Gewässer wenige Meter vor unserem winzigen Boot, das jagte uns das Adrenalin gewaltig in die Höhe.
Wir sind seit 26 Jahren immer wieder im südlichen Afrika unterwegs. Auch nach rund 27 Reisen sind wir immer noch sehr begeistert von den Ländern und Menschen im südlichen Afrika. Schade nur, dass wir das SÜD-AFRIKA Magazin erst seit ein paar Jahren kennen. Das ist eine super Zeitschrift, die uns jedes Mal wieder hellauf begeistert. Bravo, macht weiter so!
© Text: Eduard und Verena Clement










