© Mark Sampson/Voice4Africa
Afrika als Reiseziel für Sportler
Im südlichen und östlichen Afrika wächst der Trend zu Sport- und Aktivreisen – oft in Kombination mit Veranstaltungen wie Marathons oder naturschutzorientierten Lauf-Events. Reisende haben die Wahl zwischen einer Fülle von professionell organisierten Sportveranstaltungen – von beliebten Klassikern bis zu Newcomern und Geheimtipps.
Südafrika hat sich als eine der führenden Destinationen für Sporttourismus in Afrika etabliert. Im vergangenen Jahr fanden hier 138 Marathon- und Ultralaufveranstaltungen statt. Der Comrades Marathon in KwaZulu-Natal, laut Guinness World Records der älteste und größte Ultramarathon der Welt, zog 2025 mehr als 22.000 Läuferinnen und Läufer an.
Auch Kapstadt gehört zu den Hotspots für Marathon-Tourismus. Der Cape Town Marathon steht als erstes Lauf-Event in Afrika kurz vor der Aufnahme in die Serie der World Marathon Majors. Im Rahmen der großen Lauf-Events werden auch kürzere Distanzen angeboten, die den Fokus auf Community und gemeinsames Erleben legen, wie etwa der fünf beziehungsweise zehn Kilometer lange Peace Run.
In Kenia kombinieren zwei Events anspruchsvolle Strecken mit Wildtierschutz und Safari-Erlebnissen. Der 230 Kilometer lange For Rangers Ultra führt durch fünf Wildschutzgebiete am Fuß des Mount Kenya. Er generierte 2025 rund 150.000 Euro für Tierschutzprojekte. Der Lewa Safari Marathon verläuft durch ein Nashornschutzgebiet, dessen Arbeit vom Erlös des Rennens unterstützt wird.
Auch die ländlichen Gemeinden profitieren von den Aktivtouristen. So arbeiten die Organisatoren des Kilimanjaro Marathon in Tansania mit Community-Projekten in der Region zusammen. Im Nachbarland Uganda zeigt der Rwenzori Marathon, wie neue Sportveranstaltungen touristische Impulse in bislang wenig erschlossenen Regionen setzen können.
Die Strecke verläuft durch Gemeinden rund um das Rwenzori-Gebirge und ermöglicht Naturerlebnisse. „Der Marathon stärkt unsere ländlichen Communities. Die lange unterschätzte Region Kasese hat sich zu einem Anziehungspunkt für internationale Läufer und Naturbegeisterte entwickelt, wir haben Anmeldungen aus 34 Ländern“, erklärt der Initiator. In Angola gewinnt der Halbmarathon Meia Maratona da Paz in Luanda an Bedeutung. Im Hochland von Huíla gehört der Água da Chela Lubango Halbmarathon zu den landschaftlich beeindruckendsten Laufereignissen des Landes. Trailrunning im Iona-Nationalpark bietet Erlebnisse in einer der ältesten Wüsten der Welt. Bislang fanden hier vor allem Trailrunning-Testläufe für Ranger statt, doch die Naturschutzorganisation African Parks will zukünftig organisierte Outdoor-Angebote auch für Besucher zugänglich machen.
Südafrika hat sich als eine der führenden Destinationen für Sporttourismus in Afrika etabliert. Im vergangenen Jahr fanden hier 138 Marathon- und Ultralaufveranstaltungen statt. Der Comrades Marathon in KwaZulu-Natal, laut Guinness World Records der älteste und größte Ultramarathon der Welt, zog 2025 mehr als 22.000 Läuferinnen und Läufer an.
Auch Kapstadt gehört zu den Hotspots für Marathon-Tourismus. Der Cape Town Marathon steht als erstes Lauf-Event in Afrika kurz vor der Aufnahme in die Serie der World Marathon Majors. Im Rahmen der großen Lauf-Events werden auch kürzere Distanzen angeboten, die den Fokus auf Community und gemeinsames Erleben legen, wie etwa der fünf beziehungsweise zehn Kilometer lange Peace Run.
Run am Fuß des Mount Kenya
In Kenia kombinieren zwei Events anspruchsvolle Strecken mit Wildtierschutz und Safari-Erlebnissen. Der 230 Kilometer lange For Rangers Ultra führt durch fünf Wildschutzgebiete am Fuß des Mount Kenya. Er generierte 2025 rund 150.000 Euro für Tierschutzprojekte. Der Lewa Safari Marathon verläuft durch ein Nashornschutzgebiet, dessen Arbeit vom Erlös des Rennens unterstützt wird.
Auch die ländlichen Gemeinden profitieren von den Aktivtouristen. So arbeiten die Organisatoren des Kilimanjaro Marathon in Tansania mit Community-Projekten in der Region zusammen. Im Nachbarland Uganda zeigt der Rwenzori Marathon, wie neue Sportveranstaltungen touristische Impulse in bislang wenig erschlossenen Regionen setzen können.
Trailrunning im Iona-Nationalpark
Die Strecke verläuft durch Gemeinden rund um das Rwenzori-Gebirge und ermöglicht Naturerlebnisse. „Der Marathon stärkt unsere ländlichen Communities. Die lange unterschätzte Region Kasese hat sich zu einem Anziehungspunkt für internationale Läufer und Naturbegeisterte entwickelt, wir haben Anmeldungen aus 34 Ländern“, erklärt der Initiator. In Angola gewinnt der Halbmarathon Meia Maratona da Paz in Luanda an Bedeutung. Im Hochland von Huíla gehört der Água da Chela Lubango Halbmarathon zu den landschaftlich beeindruckendsten Laufereignissen des Landes. Trailrunning im Iona-Nationalpark bietet Erlebnisse in einer der ältesten Wüsten der Welt. Bislang fanden hier vor allem Trailrunning-Testläufe für Ranger statt, doch die Naturschutzorganisation African Parks will zukünftig organisierte Outdoor-Angebote auch für Besucher zugänglich machen.
© Text: Voice4Africa










