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 © Julia Runge
© Julia Runge

Berlin: Ausstellung Shebeen Queens



Eine faszinierende Fotoserie von Julia Runge ist noch bis Ende Mai in einer Ausstellung in Berlin zu erleben. Im Mittelpunkt stehen die Besitzerinnen der berühmt-berüchtigten Township-Bars.

Die fotografische Arbeit „Shebeen Queens“ widmet sich dem Phänomen der illegalen Barkultur des südlichen Afrikas und deren zumeist weiblichen Besitzerinnen – den sogenannten Shebeen Queens.
Das Wort „Shebeen“ kommt vom irischen ’sibin‘ und bezeichnet eine Bar, in der alkoholische Getränke ohne Lizenz ausgeschenkt werden.
Hervorgebracht durch Kolonialpolitik und Apartheid, dienten diese Orte zunächst der zurückgedrängten indigenen Bevölkerung als Zuflucht.
Aus den Wohnzimmern der Townships heraus verbreiteten sie sich und wuchsen im Schatten der Illegalität zu kommerziellen Bars und Orten der Subkultur heran.

Starke Versorgerinnen


Die Serie „Shebeen Queens“ stellt dabei die starken Frauen hinter diesen Lokalen in den Fokus, die in den Townships von Südafrika und Namibia zu den Shebeen Queens geworden sind – selbstbestimmte Entrepreneurinnen, die in einer weitestgehend patriarchal geprägten Gesellschaft als wichtige Stützen der Gemeinschaft fungieren.
Entgegen gängiger Stereotype, wonach die Shebeens nur zwielichtige Pubs seien, in denen die Armen ihren kargen Lohn vertrinken und Kriminalität an der Tagesordnung ist, zeigt die Arbeit eine ganz andere Seite auf: Es sind dies nicht zuletzt auch Orte, an denen Frauen sich schwierigster Bedingungen zum Trotz ein eigenes Geschäft aufbauen und somit ihre Familien versorgen.

 © Sedar und Wolf
© Sedar und Wolf
Ausstellung in Berlin.

Neue Perspektive


In den Fotos taucht Julia Runge in die Lebenswelt dieser Orte ein – sucht dabei aber nicht die rauschhaften Momente im Gewirr des Nachtlebens, sondern erzählt vielmehr aus der Sicht des Beobachters analog und entschleunigt, leise und vertraulich von diesen Orten und ihren Besitzerinnen.
Sie ermöglicht dadurch eine neue Perspektive auf zeitgenössische Phänomene innerhalb der Gesellschaft, auch und gerade in einer Zeit, in der Deutschland seine Kolonialvergangenheit noch einmal aufs Neue aufarbeitet.
Die Ausstellung war aufgrund der Corona-Krise lange geschlossen und ist nun noch einmal bis Ende Mai zu sehen.
Das Buch zur Ausstellung „Shebeen Queens“ ist im Palmato Verlag erschienen.


INFORMATIONEN
Raum für drastische Maßnahmen, Oderstr. 34, Berlin-Friedrichshain
Öffnungszeiten: Donnerstag 17 – 20 Uhr; Samstag 14 – 17 Uhr oder nach Vereinbarung unter besuch@rpunkt.org
Mehr über Julia Runge und ihre Arbeit unter http://juliarunge.com




© Text: Raum für drastische Maßnahmen
 
 

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