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 © Thomas Bruns DHM
© Thomas Bruns DHM

Namibia: Rückgabe der Wappensäule



Das Deutsche Historische Museum gibt die historische Wappensäule von Cape Cross an Namibia zurück. Der Seefahrer Diogo Cão hatte diese Ende des 15. Jahrhunderts errichtet, Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie ins Deutsche Kaiserreich gebracht.

Im Mai 2019 beschloss das Kuratorium des Deutschen Historischen Museums, die Wappensäule an den namibischen Staat zurückzugeben. In einer diplomatischen Note 2017 hatte Namibia die Bundesrepublik zur Rückgabe aufgefordert. Die Säule wird voraussichtlich im August 2019 nach Namibia zurückkehren.

Wechselvolle Objektgeschichte


Die Wappensäule von Cape Cross ist seit 2006 in der Dauerausstellung des Deutschen Historischen Museums ausgestellt. Sie zeigt das portugiesische Wappen, gekrönt von einem Kreuz.
Auf ihr ist in Lateinisch und Portugiesisch der Herrschaftsanspruch des portugiesischen Königs João II. über das Land festgehalten.
Der Seefahrer Diogo Cão hatte Ende des 15. Jahrhunderts im Auftrag des portugiesischen Königs auf der Suche nach einem Seeweg nach Indien den westafrikanischen Küstenverlauf erkundet und 1486 an der Küste des heutigen Namibia die Wappensäule errichtet.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde die 3,50 Meter hohe und 1,1 Tonnen schwere Säule in das Deutsche Kaiserreich verbracht, als das Gebiet Teil der Kolonie Deutsch-Südwest-Afrika geworden war, und gelangte über einige Umwege in die Sammlung des Deutschen Historischen Museums.
An ihrer Stelle ließ Kaiser Wilhelm II. 1895 als eigenes Herrschaftszeichen eine Nachbildung der Säule aus Granit mit einer zusätzlichen deutschen Inschrift und dem Reichsadlerwappen errichten.
In Namibia wurde 1986 auf dem Cape Cross genannten Ort eine originalgetreue Replik der Wappensäule eingeweiht.

Signal für Aufarbeitung


Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, sagte dazu: „Die Rückgabe der Säule vom Cape Cross ist ein deutliches Signal, dass wir uns zur Aufarbeitung unserer kolonialen Vergangenheit bekennen und gemeinsam mit den Herkunftsstaaten konstruktive Wege für ein respektvolles Miteinander suchen und finden.
Über viele Jahrzehnte war die Kolonialzeit ein blinder Fleck in unserer Erinnerungskultur. Viel zu lange war die in dieser Zeit geschehene Ungerechtigkeit vergessen und verdrängt. Mit der Rückgabe dieser symbolträchtigen Wappensäule erkennen wir die Bedeutung an, die Kulturgüter für die Identität von Staaten und Gesellschaften haben.“
S.E. Andreas B.D. Guibeb, Botschafter der Republik Namibia in der Bundesrepublik Deutschland, sagte: „Die Rückkehr des originalen Kreuzes ist für uns ein wichtiger Schritt dabei, mit unserer von Demütigungen und systematischen Rechtsverstößen geprägten kolonialen Vergangenheit Frieden zu schließen.“


INFORMATIONEN
www.dhm.de


 
 

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