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Neue Touren der AfriCat-Stiftung
Die Naturschutzorganisation AfriCat und das Okonjima Nature Reserve zwischen Windhoek und dem Etosha-Nationalpark verändern ihre Ausrichtung und bieten zwei neue Erlebnisse an, bei denen man der Tierwelt näherkommen und dabei viel über die Naturschutzforschung und die wissenschaftliche Arbeit von AfriCat erfahren kann.
Das AfriCat Carnivore Care Centre ist seit Anfang 2026 geschlossen, Besuche im Tageszentrum sind nicht mehr möglich. Nach Jahrzehnten, in denen hier Einblicke in die Rettung von Großkatzen möglich waren, gehen die letzten Geparden, Löwen und Leoparden aus diesem Projekt „in Rente“, stattdessen gibt es zwei neue Programme.
Eine neue Tour begibt sich auf die Spuren der Braunen Hyänen. Beim zweiten Angebot können Besucher ab Juli 2026 an „Into AfriCat – Behind the Science“ teilnehmen, eine knapp dreistündige Führung, die einen Blick hinter die Kulissen der Arbeit von AfriCat erlaubt. Auch das Informationszentrum, in dem man mehr über Mission, Forschungsmethoden und Naturschutzziele von AfriCat erfährt, wird bis dahin neu gestaltet.
Im Rahmen der Führung erfährt man, wie die Tierschützer Leoparden und Braune Hyänen auf humane Weise einfangen und zur Überwachung mit Halsbändern und Tags verfolgen. Die Gäste können Tracking selbst ausprobieren und die Live-Daten über die Earth-Ranger-Plattform verfolgen.
Die Gruppe lernt, wie Kamerafallen funktionieren und sieht sich aktuelle Aufnahmen von Wildtieren an. Sie versucht sich in der Artenbestimmung und individuellen Leopardenerkennung. Und sie taucht in die Forschungsergebnisse zur Dynamik des Ökosystems und zur Ökologie der Raubtiere innerhalb des Reservats ein.
Die AfriCat Foundation entstand aus der Geschichte einer Familienfarm mit einem Konflikt zwischen Vieh und Raubtieren. Die Familie Hanssen, Eigentümerin von Okonjima, erlitt Verluste an Kälbern durch Großkatzen. Anstatt mit Verfolgung zu reagieren, suchte sie nach Verständnis.
AfriCat wurde 1991 gegründet. Zu Beginn konzentrierte sich die Stiftung auf die Minderung von Konflikten zwischen Mensch und Tier, Aufklärung sowie die Rettung, Freilassung und Rehabilitation von Raubtieren. Im Laufe der Zeit wuchs dabei auch der Bedarf an einem dauerhaften Zuhause für einige dieser Tiere – daraus entstand das AfriCat Carnivore Care Centre.
Heute liegt der Schwerpunkt auf der Naturschutzforschung, insbesondere darauf, wie geschlossene Reservate wie Okonjima eine entscheidende Rolle beim Schutz der Wildtiere spielen können.
Die AfriCat Foundation hat ihren Sitz im etwa 220 Quadratkilometer großen Okonjima Nature Reserve und führt langfristige Forschungsprojekte durch, darunter die Beobachtung von Leoparden und Braunen Hyänen sowie Studien zu gefährdeten Arten wie dem Pangolin.
Diese Arbeit ist eng mit der Okonjima Lodge verbunden: Tourismus und Naturschutz gehen Hand in Hand. Gäste, die hier übernachten, unterstützen die Forschung finanziell, während die Guides bei der Datenerhebung helfen und Geschichten zum Thema Naturschutz erzählen.
INFORMATIONEN
Weitere Details und News von der AfriCat Foundation gibt es auf der Website des Okonjima Nature Reserve
Das AfriCat Carnivore Care Centre ist seit Anfang 2026 geschlossen, Besuche im Tageszentrum sind nicht mehr möglich. Nach Jahrzehnten, in denen hier Einblicke in die Rettung von Großkatzen möglich waren, gehen die letzten Geparden, Löwen und Leoparden aus diesem Projekt „in Rente“, stattdessen gibt es zwei neue Programme.
Eine neue Tour begibt sich auf die Spuren der Braunen Hyänen. Beim zweiten Angebot können Besucher ab Juli 2026 an „Into AfriCat – Behind the Science“ teilnehmen, eine knapp dreistündige Führung, die einen Blick hinter die Kulissen der Arbeit von AfriCat erlaubt. Auch das Informationszentrum, in dem man mehr über Mission, Forschungsmethoden und Naturschutzziele von AfriCat erfährt, wird bis dahin neu gestaltet.
Hilfe beim Tracking
Im Rahmen der Führung erfährt man, wie die Tierschützer Leoparden und Braune Hyänen auf humane Weise einfangen und zur Überwachung mit Halsbändern und Tags verfolgen. Die Gäste können Tracking selbst ausprobieren und die Live-Daten über die Earth-Ranger-Plattform verfolgen.
Die Gruppe lernt, wie Kamerafallen funktionieren und sieht sich aktuelle Aufnahmen von Wildtieren an. Sie versucht sich in der Artenbestimmung und individuellen Leopardenerkennung. Und sie taucht in die Forschungsergebnisse zur Dynamik des Ökosystems und zur Ökologie der Raubtiere innerhalb des Reservats ein.
AfriCats Geschichte
Die AfriCat Foundation entstand aus der Geschichte einer Familienfarm mit einem Konflikt zwischen Vieh und Raubtieren. Die Familie Hanssen, Eigentümerin von Okonjima, erlitt Verluste an Kälbern durch Großkatzen. Anstatt mit Verfolgung zu reagieren, suchte sie nach Verständnis.
AfriCat wurde 1991 gegründet. Zu Beginn konzentrierte sich die Stiftung auf die Minderung von Konflikten zwischen Mensch und Tier, Aufklärung sowie die Rettung, Freilassung und Rehabilitation von Raubtieren. Im Laufe der Zeit wuchs dabei auch der Bedarf an einem dauerhaften Zuhause für einige dieser Tiere – daraus entstand das AfriCat Carnivore Care Centre.
Heute liegt der Schwerpunkt auf der Naturschutzforschung, insbesondere darauf, wie geschlossene Reservate wie Okonjima eine entscheidende Rolle beim Schutz der Wildtiere spielen können.
Naturschutz & Tourismus
Die AfriCat Foundation hat ihren Sitz im etwa 220 Quadratkilometer großen Okonjima Nature Reserve und führt langfristige Forschungsprojekte durch, darunter die Beobachtung von Leoparden und Braunen Hyänen sowie Studien zu gefährdeten Arten wie dem Pangolin.
Diese Arbeit ist eng mit der Okonjima Lodge verbunden: Tourismus und Naturschutz gehen Hand in Hand. Gäste, die hier übernachten, unterstützen die Forschung finanziell, während die Guides bei der Datenerhebung helfen und Geschichten zum Thema Naturschutz erzählen.
INFORMATIONEN
Weitere Details und News von der AfriCat Foundation gibt es auf der Website des Okonjima Nature Reserve
© Text: Okonjima










