© Immanuel
Hotels & Lodges: Hotel Immanuel, Windhoek
Von Namibia begeisterte deutsche Auswanderer gründeten die gemütliche Lodge zwischen Wildnis und Windhoek.
An Auswandern hatte Stephan F.J. Hock nie gedacht. Warum auch? Er und seine Familie, Ehefrau Sabine und zwei heranwachsende Töchter, fühlten sich sehr wohl im hessischen Gießen. Stephan Hock war dort nicht nur Gesellschafter eines großen Verlages, sondern auch im Vereinsleben engagiert. Doch dann änderte ein Schlüsselerlebnis sein Leben.
Mit Freunden war der ehemalige Fasnachtprinz nach Windhoek gereist, um den namibischen Karneval kennen zu lernen. Dort trat das für ihn noch heute Unglaubliche ein: Er war so berührt von der namibischen Landschaft, von den Menschen, vor allem aber von einem Gefühl, das er bis heute "Heimat" nennt. Der Familienvater aus Giessen fühlte sich im südlichen Afrika auf Anhieb zu Hause.
Die Begeisterung nahm Stephan Hock mit nach Deutschland, und bald reisten auch Ehefrau und Kinder mit nach Windhoek. Auch ihnen gefiel es so gut, dass der Familienrat nach reiflicher Überlegung beschloss: "Wir versuchen es, wir wagen ein neues Leben auf afrikanischem Boden."
Im Jahr 2007 wurde aus der Idee Realität: Hocks kauften die Immanuel Wilderness Lodge, nur zwanzig Kilometer von der namibischen Hauptstadt entfernt. Stephan Hock, der ursprünglich Kaufmann gelernt hatte und begeisterter Hobby-Koch war, steht seitdem in der Küche und versorgt seine Gäste mit köstlichen Gerichten. Seine Frau leitet Büro, Rezeption und steuert den Personaleinsatz. Beide sorgen sie für die Gäste, aber auch für ihre Töchter, die jeden Tag nach Windhoek zur Schule gefahren werden müssen.
Die Lodge verfügt über ein repräsentatives, geschmackvoll dekoriertes Haupthaus sowie drei reetgedeckte Gästehäuser mit 22 Betten in neun Zimmern. Alle Räume sind nett eingerichtet, die Bäder angenehm. Die Zimmer verfügen über eigene Terrassen, von denen man eine weite Sicht über das Buschland hat sowie ab und an auch auf Wildtiere, etwa vorbeiziehende Springböcke.
Es ist still hier, friedlich und freundlich. Zur Erholung tragen ein hübscher landestypischer Garten und ein großer Pool bei. Nach dem Nachtflug aus Europa kann man tief durchatmen und in Afrika "ankommen". Aber auch als Ausklang einer Reise durch Namibia bietet sich diese Lodge zum Bleiben an.
Die immer herzlichen und hilfsbereiten Hocks organisieren für ihre Gäste auf Wunsch auch den Transfer vom und zum Flughafen Windhoek, so dass man die ersten oder letzten Tage der Reise ohne Mietwagen auskommt.
Bis zur namibischen Hauptstadt ist es nicht weit, und so hat man beides: Windhoek mit seinen vielen interessanten Spots und seiner deutsch-kolonialen Geschichte, aber auch die ursprüngliche namibische Buschlandschaft direkt vor der Tür. Was will man mehr?
Immanuel Wilderness Lodge, PO Box 3305, Windhoek, Namibia, Tel. 264 (0)61 260 901, www.immanuel-lodge.de
Doppelzimmer je nach Saison ab 75 Euro pro Nacht, Frühstück und nachmittags Tee/Kaffee eingeschlossen. Auf Wunsch tagsüber kleine Gerichte und abends ein mehrgängiges Abendessen zu günstigen Preisen.
An Auswandern hatte Stephan F.J. Hock nie gedacht. Warum auch? Er und seine Familie, Ehefrau Sabine und zwei heranwachsende Töchter, fühlten sich sehr wohl im hessischen Gießen. Stephan Hock war dort nicht nur Gesellschafter eines großen Verlages, sondern auch im Vereinsleben engagiert. Doch dann änderte ein Schlüsselerlebnis sein Leben.
Mit Freunden war der ehemalige Fasnachtprinz nach Windhoek gereist, um den namibischen Karneval kennen zu lernen. Dort trat das für ihn noch heute Unglaubliche ein: Er war so berührt von der namibischen Landschaft, von den Menschen, vor allem aber von einem Gefühl, das er bis heute "Heimat" nennt. Der Familienvater aus Giessen fühlte sich im südlichen Afrika auf Anhieb zu Hause.
Die Begeisterung nahm Stephan Hock mit nach Deutschland, und bald reisten auch Ehefrau und Kinder mit nach Windhoek. Auch ihnen gefiel es so gut, dass der Familienrat nach reiflicher Überlegung beschloss: "Wir versuchen es, wir wagen ein neues Leben auf afrikanischem Boden."
© Immanuel
Familienbetrieb mit deutschen Wurzeln.
Die Lodge verfügt über ein repräsentatives, geschmackvoll dekoriertes Haupthaus sowie drei reetgedeckte Gästehäuser mit 22 Betten in neun Zimmern. Alle Räume sind nett eingerichtet, die Bäder angenehm. Die Zimmer verfügen über eigene Terrassen, von denen man eine weite Sicht über das Buschland hat sowie ab und an auch auf Wildtiere, etwa vorbeiziehende Springböcke.
Es ist still hier, friedlich und freundlich. Zur Erholung tragen ein hübscher landestypischer Garten und ein großer Pool bei. Nach dem Nachtflug aus Europa kann man tief durchatmen und in Afrika "ankommen". Aber auch als Ausklang einer Reise durch Namibia bietet sich diese Lodge zum Bleiben an.
Die immer herzlichen und hilfsbereiten Hocks organisieren für ihre Gäste auf Wunsch auch den Transfer vom und zum Flughafen Windhoek, so dass man die ersten oder letzten Tage der Reise ohne Mietwagen auskommt.
Bis zur namibischen Hauptstadt ist es nicht weit, und so hat man beides: Windhoek mit seinen vielen interessanten Spots und seiner deutsch-kolonialen Geschichte, aber auch die ursprüngliche namibische Buschlandschaft direkt vor der Tür. Was will man mehr?
Immanuel Wilderness Lodge, PO Box 3305, Windhoek, Namibia, Tel. 264 (0)61 260 901, www.immanuel-lodge.de
Doppelzimmer je nach Saison ab 75 Euro pro Nacht, Frühstück und nachmittags Tee/Kaffee eingeschlossen. Auf Wunsch tagsüber kleine Gerichte und abends ein mehrgängiges Abendessen zu günstigen Preisen.
© Text: Joachim Latka
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