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 © Elisabeth Funke
© Elisabeth Funke

Lesertipp: Besuch beim Elefantenflüsterer



SÜD-AFRIKA-Leserin Elisabeth Funke besuchte das Wildreservat des einstigen "Elefantenflüsterers" Lawrence Anthony, der sich sehr für die Dickhäuter engagierte. Im Leserforum berichtet sie von ihrer Faszination für das Thula Thula Game Reserve.

Im Jahr 2012 habe ich das Buch "Der Elefantenflüsterer" von Lawrence Anthony gelesen und sofort stand mein Entschluss fest: Ich muss diesen Park besuchen und diesen Mann treffen.
Leider ist Lawrence Anthony im März 2012 verstorben, ein großer und herber Verlust für die Tierwelt und die Menschen.
Sein Wildreservat Thula Thula (in der Zulu-Sprache: Frieden und Ruhe) habe ich jedoch im Februar 2013 im Rahmen einer Safari besucht, es liegt rund zwei Autostunden nördlich vom Flughafen Durban in der Nähe der kleinen Stadt Empangeni.

Traumatisierte Tiere


Was zeichnet diesen Park aus? Lawrence Anthony hat 1999 eine traumatisierte und auffällig gewordene Elefantenherde in Thula Thula aufgenommen. Sie kamen aus der Provinz Mpumalanga, wo man vor den Augen der Herde ein Muttertier mit ihrem Baby erschossen hatte. Die Tiere waren seitdem sehr aggressiv.
Lawrence Anthony gelang es jedoch, mit großem Einfühlungsvermögen, Geduld und viel Liebe, dass die kleine Herde aus neun Tieren Menschen gegenüber wieder Vertrauen fasste und friedfertig wurde.

 © Elisabeth Funke
© Elisabeth Funke
Thula Thula Lodge.

Safari zu Elefanten


Seit dem Jahr 2000 können Besucher in dem 4.500 Hektar großen Reservat mit Rangern auf Safari gehen. Als Unterkünfte stehen die luxuriöse Elephant Safari Lodge und ein Luxus-Zeltcamp zur Verfügung. Francoise Malby-Anthony, die Frau des verstorbenen Lawrence Anthony, empfängt ihre Gäste mit französischem Charme und Herzlichkeit.
Ich habe im Tented Camp gewohnt. Früh morgens ging es mit Ranger Andre und Trecker Sani zur ersten Safari in den Busch. Unsere Hoffnung war natürlich, die Elefantenherde zu treffen, die mittlerweise auf 24 Tiere angewachsen ist, darunter drei Babys. Unser Trecker Sani hat die Elefanten sehr bald auf einem Hang entdeckt.

Gefährdete Rhinos


Und dann konnten wir sie alle bewundern: Nana, die Matriarchin mit ihrer Familie, ein Anblick, der jedem Tierfreund das Herz höher schlagen lässt. Majestätische Tiere, die in aller Ruhe über den Wiesenhang marschieren, begleitet von Zebras und Antilopen.
Es gibt auf Thula Thula auch zwei Rhino-Waisen: Thabo und Ntombi. Sie wurden mit der Flasche aufgezogen. Sie kamen vom Moholoholo Rehab Centre im Alter von vier und acht Monaten.
Da man versucht hat, Thabo zu wildern - er bekam einen Schuss ins Vorderbein - genießen beide Tiere heute ein 24-Stunden-Bewachung. Nachdem vor einigen Jahren ein Breitmaulnashorn im Park erschossen wurde, will man kein Risiko mehr eingehen. Lawrence Anthony hat aus diesem Grund auch die "Lawrence Anthony Earth Organisation" gegründet.

Besuch in der Lodge


Der Besuch hat sich gelohnt. Neben den Elefanten und Nashörner gibt es auch jede Menge andere Tiere zu sehen: rund 350 Vogelarten, Giraffen, Gnus, Leoparden, Krokodile, verschiedene Antilopenarten. Ein Reservat voller Frieden und Stille, wo die Elefanten und Rhinos manchmal sogar bis zur Lodge kommen.

Infos unter www.lawrenceanthony.co.za

© Text: Elisabeth Funke
 

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