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 © Anna Mafwila
© Anna Mafwila

Lesertipp: Windhoek entdecken



Fragt man Namibier nach den Sehenswürdigkeiten ihres Landes, wird kaum jemand Windhoek nennen. Selbst einige Reiseveranstalter lassen ihre Gäste gleich vom Flughafen zur Safari aufbrechen. Delia Magg-Thesenvitz plädiert für einen Aufenthalt in Windhoek.

Natürlich sind Namibias Landschaft und Natur sehr gute Gründe hierher zu kommen. Aber stimmt es, dass man die Hauptstadt so einfach auslassen kann?
In Windhoek konzentriert sich die Vielfalt, die Namibia ausmacht: Menschen unterschiedlicher kultureller Hintergründe und Sprachen, alteingesessene Familien und Menschen, die voller Hoffnung auf Arbeit vom Land in die Stadt ziehen.
Andere kommen als Investoren und Entwicklungshelfer aus dem Ausland hierher. Villen und illegal errichtete Hütten liegen nur ein paar Kilometer voneinander entfernt.

Alltag in Windhoek


Vor drei Jahren führte mich die Liebe dauerhaft nach Namibia. Gewohnt an ein Leben in München, fragte ich mich, wie ich nun in Windhoek leben würde, wo angeblich nichts los ist, wo die Innenstadt nach 17 Uhr und sonntags so leer ist, dass man kaum nach Autos schauen muss, bevor man über die Straße geht.
Schon bald habe ich gemerkt, dass die Leute auch hier Hobbies und Interessen haben, dass sie sich in Gruppen und Vereinen zusammentun, dass Wirte nette Cafés und Restaurants betreiben und dass viele sogar regelmäßig Veranstaltungen auf die Beine stellen.

Besuch aus Deutschland


Schon manche Bekannte und Freunden haben mich in Namibia besucht und unsere Hochzeit lockte sogar einige hinter dem Ofen hervor, die es sonst nie im Leben nach Afrika verschlagen hätte.
Alle blieben einige Tage in Windhoek. "Das war richtig schön zu sehen, wie dein Alltag hier aussieht und all die Geschichten, die du zu erzählen hast", sagte manche. Und: "Dass wir auf dem Markt und bei dieser Aufführung waren, hat mir doch noch ganz andere Einblicke gegeben." "In diesem Café hätte ich noch Stunden sitzen können." Natürlich sind auch meine Gäste auf eine Tour gegangen. Namibia ohne seine Tiere und Landschaften und Sonnenuntergänge wäre ebenfalls nur eine halbe Erfahrung.

 © Tracey Pictor
© Tracey Pictor
Auf dem Biomarkt.

Frühstück auf dem Markt


Für alle, die nicht nur das Land, sondern auch die Leute kennenlernen möchten; die erleben möchten, wie sich die urbane Kunst- und Kulturszene an dem Erbe der Apartheid abarbeitet; die wissen möchten, wohin junge, erfolgreiche Namibier ausgehen oder wie präsent das Deutsche in Namibia ist, hier ein paar Tipps:
Statt im Hotel zu frühstücken, lassen Sie sich doch zum Green Market fahren. Schon seit über zehn Jahren findet dieser sehr deutsch geprägte Markt jeden Samstagvormittag statt.
Neben Kunstgegenständen gibt es dort frisches Gemüse und natürlich auch Rauchfleisch und Biltong direkt von der Farm. Das Frühstück bereitet jede Woche eine andere Organisation zu, die damit ihre Vereinskasse aufbessert.

 © Tracey Pictor
© Tracey Pictor
Das Franco-Namibian Cultural Centre.

Unters Volk mischen


Wer die Township einmal sehen, aber nicht nur mit dem Auto durchfahren möchte, der kann sich aufs Fahrrad schwingen und bei Anna eine geführte Tour ("Katutour") durch Katutura buchen.
In der Alten Brauerei in der Innenstadt haben kürzlich ein "Fashion and Arts Café" sowie eine Cocktailbar und eine Galerie aufgemacht. Wer sich abends unters Volk mischen möchte, ist hier richtig. Beim Warehouse Theatre oder im Jojo's ist immer was los.
Lokale Musik, Kunst und Poesie gibt es auch im Goethe Centre, seinem französischen Pendent, dem Franco-Namibian Cultural Centre, und natürlich im Nationaltheater und in der Nationalgalerie.
 © Trixi Munyama
© Trixi Munyama
Teilnehmer beim African Dance.

Aktive können sich samstags an der Kunsthochschule, einem Kolonialbau in Bestlage, beim African Dance versuchen. Für umgerechnet drei Euro kann man als Gast eine gute Stunde mit Trixi sowie anderen Profi- und Amateurtänzern barfuß und zu Trommelklängen rhythmisch Aufstampfen.






Delia Magg-Thesenvitz zog 2012 von Deutschland nach Namibia. Seit 2014 betreibt sie WhatsOn Namibia, ein Portal für Veranstaltungen und Freizeitangebote. Veranstaltungskalender und Blog sind über www.whatsonnamibia.com erreichbar.


 

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