© Akelei Alpaka
Südafrika: Besuch bei Alpaka-Züchtern
Vor 15 Jahren kamen die ersten Alpakas aus Südamerika nach Südafrika - heute gibt es hier rund 6.000 dieser Kameltiere. Am 30. April feiern die Züchter den "Nationalen Alpaka-Tag".
Seit sich im Jahr 2000 ein Kapstädter Zahnarzt auf einer Übersee-Reise in die zauberhaften "Neuwelt-Kamele" verliebte und die ersten 60 Alpakas nach Südafrika importierte, haben sie sich gut am Kap eingelebt.
Der Bestand zwischen Western Cape und Mpumalanga ist inzwischen auf etwa 6.000 Tiere angewachsen, verteilt auf 54 registrierte Züchter und private Besitzer.
Erntete man anfangs nur fragende Blicke, wenn man das Wort Alpaka erwähnte, ist inzwischen der Bekanntheitsgrad im ganzen Land gestiegen, vor allem wegen der weichen Wolle, für die diese Tiere gezüchtet werden.
Ursprünglich beheimatet in den Gebirgsgegenden des Altiplano, der Andenregion von Chile, Bolivien und Peru, und seit rund 5000 Jahren domestiziert, war die Alpaka-Wolle früher nur den Inka-Königen und den Adligen vorbehalten.
Die Tiere galten als Geschenk des Sonnengottes Inti an sein Volk. Heute kann man in einigen südamerikanischen Museen gut erhaltene Stoffe aus bunten Alpaka-Garnen dieser Zeit bewundern.
Unter den Alpaka-Züchtern in Südafrika befinden sich auch einige Deutsche und Österreicher, die sich diesen liebenswerten Tieren mit den sanften Augen verschrieben haben.
Superweich und in mehr als 22 natürlich gewachsenen Farbschattierungen, gibt es auf einigen Alpaka-Farmen die Wolle und Produkte daraus zu kaufen.
Mit dem "Nationalen Alpaka Tag", sozusagen einem "Tag der offenen Farm-Türen", soll der Öffentlichkeit die Möglichkeit gegeben werden, Alpakas aus nächster Nähe kennenzulernen und Produkte aus ihrer Wolle zu kaufen.
Das Spektrum reicht von reiner Wolle über Mode und Handarbeiten, bis hin zu handgefertigtem Filzschmuck im afrikanischen Look.
Ausserdem gibt es um diese Jahreszeit auf den meisten Farmen Nachwuchs - Alpaka-Babies heissen Crias .
INFORMATIONEN
Alpaka-Farmen in Südafrika findet man auf der Website der South-African Alpaca Breeders Society (SAABS): www.alpacasociety.co.za
Seit sich im Jahr 2000 ein Kapstädter Zahnarzt auf einer Übersee-Reise in die zauberhaften "Neuwelt-Kamele" verliebte und die ersten 60 Alpakas nach Südafrika importierte, haben sie sich gut am Kap eingelebt.
Der Bestand zwischen Western Cape und Mpumalanga ist inzwischen auf etwa 6.000 Tiere angewachsen, verteilt auf 54 registrierte Züchter und private Besitzer.
Erntete man anfangs nur fragende Blicke, wenn man das Wort Alpaka erwähnte, ist inzwischen der Bekanntheitsgrad im ganzen Land gestiegen, vor allem wegen der weichen Wolle, für die diese Tiere gezüchtet werden.
© Akelei Alpaka
Alpaka-Zucht in Südafrika.
Geschenk des Sonnengottes
Ursprünglich beheimatet in den Gebirgsgegenden des Altiplano, der Andenregion von Chile, Bolivien und Peru, und seit rund 5000 Jahren domestiziert, war die Alpaka-Wolle früher nur den Inka-Königen und den Adligen vorbehalten.
Die Tiere galten als Geschenk des Sonnengottes Inti an sein Volk. Heute kann man in einigen südamerikanischen Museen gut erhaltene Stoffe aus bunten Alpaka-Garnen dieser Zeit bewundern.
Tag der offenen Tür
Unter den Alpaka-Züchtern in Südafrika befinden sich auch einige Deutsche und Österreicher, die sich diesen liebenswerten Tieren mit den sanften Augen verschrieben haben.
Superweich und in mehr als 22 natürlich gewachsenen Farbschattierungen, gibt es auf einigen Alpaka-Farmen die Wolle und Produkte daraus zu kaufen.
Mit dem "Nationalen Alpaka Tag", sozusagen einem "Tag der offenen Farm-Türen", soll der Öffentlichkeit die Möglichkeit gegeben werden, Alpakas aus nächster Nähe kennenzulernen und Produkte aus ihrer Wolle zu kaufen.
Das Spektrum reicht von reiner Wolle über Mode und Handarbeiten, bis hin zu handgefertigtem Filzschmuck im afrikanischen Look.
Ausserdem gibt es um diese Jahreszeit auf den meisten Farmen Nachwuchs - Alpaka-Babies heissen Crias .
INFORMATIONEN
Alpaka-Farmen in Südafrika findet man auf der Website der South-African Alpaca Breeders Society (SAABS): www.alpacasociety.co.za
© Text: Eva Dölitzsch-Tatzreither
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