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 © Lynn Benda
© Lynn Benda

Lesertext: Von Kapstadt nach Paternoster



Mit ihren Fischerdörfern, Sandstränden und einsamer Natur ist die Westküste Südafrikas ideal für einen Abstecher aus Kapstadt. SÜD-AFRIKA Leserin und Bloggerin Lynn Benda war zu Besuch in Paternoster.

 © Lynn Benda
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Einsam: Strand in Paternoster.
Ein endlos weißer Strand zieht sich wie ein Band entlang der Bucht. Gesäumt wird er an der einen Seite von den Wellen des Atlantiks und an der anderen Seite von weißen Häusern.
Und doch erscheint nicht alles einheitlich weiß in Paternoster. Da sind der strahlend blaue Himmel, bunte Schifferbötchen oder die kleinen und feinen Cafés.
Paternoster liegt keine zwei Stunden von der Metropole Kapstadt entfernt und doch liegen Welten dazwischen. Während Kapstadt die farbenfrohe und pulsierende Stadt ist, ist die Perle der Westküste genau das Gegenteil.
Malerisch eingebettet liegt sie in einer kleinen Bucht. Nicht weit entfernt sind der Westcoast Nationalpark und das Cape Columbine Nature Reserve mit seinem ebenfalls - richtig erraten - weißen Leuchtturm.

 © Lynn Benda
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Frische Meeresfrüchte.

Frisches Seafood


Es gibt nicht viel zu tun in Paternoster und genau das macht den Charme der kleinen Stadt aus. Entlang der Hauptstraße (wenn man sie überhaupt so nennen mag) liegen einige kleine Restaurants, Cafés und Geschäfte.
Für mich gibt es nichts Schöneres, als mich hier mit einem Buch und einem Kaffee niederzulassen und nicht viel zu machen, außer zu genießen.
Was man in Paternoster besonders gut machen kann, ist frisches Seafood zu essen. Mit Aussicht auf das Meer, aus dem die Fische und Meeresfrüchte vor wenigen Stunden gefischt wurden, schmeckt das Essen eben nochmal besser.

 © Lynn Benda
© Lynn Benda
Blütenpracht zur Flower Season.

Faszinierende Kap-Flora


Wer sich doch etwas bewegen will, dem sei ein Besuch im Cape Columbine Nature Reserve empfohlen. Bei einer kleinen Wanderung durch das Reservat erlebt man die wunderbare Kap-Flora in all seiner Pracht - Fynbos und Karoo-Sukkulenten lassen grüßen.
Und wenn man zur richtigen Zeit kommt, zwischen Juni und Oktober, erlebt man mit etwas Glück auch die beeindruckende Flower Season. Genauso schön sind natürlich Strandspaziergänge, bei denen man auch das eine oder andere Strandgut sammeln kann.
Es gibt einige schöne Guesthouses in Paternoster. Wer direkt im Nature Reserve übernachten will, findet dort eine einfache Campsite und Zelte mit richtigen Betten.
Vor allem bei der ersten Variante ist die Lage wunderschön und wer dort einmal einen Sonnenuntergang gesehen hat, wird ihn nicht so schnell vergessen.

Rätselhafter Name


Um den Ursprung des Namen Paternoster ranken sich übrigens einige Mythen. Zum einen könnte es vom lateinischen Pater Noster (Vater unser) stammen. Dieses Stoßgebet soll ein portugiesischer Seefahrer benutzt haben, nachdem sein Schiff gesunken war und er im heutigen Paternoster das sichere Land erreichte.
Genauso gut kann der Ort aber auch nach einem bestimmten Angelhaken benannt sein. Auch ein niederländisches Schiff trägt denselben Namen.
Was letztendlich zur Namensgebung geführt hat, bleibt wohl für immer ein Geheimnis. Ich finde es aber umso schöner, da alle drei Möglichkeiten wunderbar zu dem Ort passen.
Paternoster ist eine Oase der Ruhe, deren Charme sich über die Jahre kaum verändert hat. Das wissen auch die Capetonians und verbringen nur zu gern ihr Wochenende dort mit Entspannen, Essen und Naturerlebnissen.


INFORMATIONEN
Mehr zu Kapstadt und Südafrika gibt es auf dem Blog von Lynn Benda unter www.lieschenradieschen-reist.com



 

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